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Gute Renditen durch Banksparpläne und Festgeldkonten sind selten

Gute Renditen sind selten

Viele Menschen legen frühzeitig Geld zurück, um ihre Zukunft abzusichern. Durch niedrige Zinsen ist es vielen Verbrauchern allerdings ein Rätsel, wie sie für die Absicherung ihrer Kinder und Enkelkinder sorgen können. Die wenigsten Anlagemöglichkeiten bieten das Potenzial, gute Renditen abzuwerfen. Festgeldkonten und Banksparpläne sind der Stiftung Warentest zufolge nicht lohnend als Optionen für die Altersvorsorge. Demgegenüber setzt sich langsam, aber sicher das Konzept eines Sparplans mithilfe von ETFs durch. ETFs sind börsengehandelte Fonds, bei welchen regelmäßig Geld in Wertpapieren angelegt wird. Dafür wird lediglich ein Wertpapierdepot benötigt.

Nach der Eröffnung entscheidet der Verbraucher, in welchen ETF investiert werden soll. Vor allem für einen langfristigen Vermögensaufbau eignet sich ein Sparplan mit Indexfonds. ETF-basierte Sparpläne sind sowohl preiswert als auch flexibel. Auch beim Einzahlen von kleineren Beträgen brachten ETFs höhere Renditen als Festgeldkonten und Banksparpläne ein. Kürzlich wurde zudem eine Untersuchung der Zeitschrift „Finanztest“ durchgeführt, welche die Nutzbarkeit von neunzehn Wertpapierdepots und weiteren Festgeldangeboten für Personen unter achtzehn Jahren vergleich. Die Untersuchung förderte zutage, dass Festgeldkonten wenig Potenzial bieten, gute Erträge zu erzielen. Konten, die über fünf Jahre liefen, brachten nur 0,7 Prozent Zinsen. Bei einer Laufzeit von zehn Jahren gab es ein Prozent pro Jahr. Ähnliche Resultate wurden bei Banksparplänen beobachtet, welche demnach als kaum attraktiver eingestuft wurden. Sparpläne, welche sich auf weltweit angelegte börsengehandelte Fonds stützten, brachten hingegen weitaus höhere Gewinne ein.

Im Durchschnitt lagen die Zinsen bei 7,8 Prozent, und das über 18 Jahre. Im Bestfall erzielten Sparpläne auf ETF-Basis 14,7 Prozent Sparplanrendite, im ungünstigsten Fall ein Minus von einem halben Prozent pro Jahr. Wer monatlich 50 Euro einsparte, kam über 18 Jahre deshalb im Schnitt auf 23.000 Euro. Im bestmöglichen Fall wurde ein Ertrag von 50.000 Euro erzielt, bei niedriger Sparplanrendite 10.000 Euro. ETFs sind deshalb eine erfolgversprechende Alternative zu anderen Formen der Altersvorsorge. Der Zeitung „Finanztest“ zufolge ist es zudem wichtig, auf die Kosten der Ausführung zu achten, wenn Verbraucher ein Depot eröffnen wollen. Je nach Anbieter fällt eine unterschiedlich hohe Depotführungs- und eine Ordergebühr an. Zudem können Zusatzleistungen unter Umständen extra kosten.

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